Wie war's im Panzermuseum?
Knallkopp
Der Knallkopp ist die Bombe des kleinen Mannes. Wer immer beret ist, einen blöden Gedanken zu einer unpassenden Zeit zum ungeeigneten Thema zu äußern, kann als Knallkopp eingesetzt werden.
Herstellung und Einsatz
Das wesentliche Element der Knallköppe ist die Tatsache, daß der Knallkopp nicht merken darf, daß er als Knallknopp eingesetzt wird. Die zerstörerische Wirkung der Knallköppe steht in engem Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Rang und dem Bekanntheitsgrat der Knallköppe. Strategisch günstig ist der Einsatz von Knallköppen, deren gesellschaftliche Bedeutung geringer ist als deren gesellschaftliche Bekanntheitsgrat. Man nennt das den "reziproken Knallkopp". Beispiel aus dem Jahr 2008 ist der Knallkopp Wolfgang Clement. In dieser Situation lassen sich Knallpöppe gut instrumentalisieren. Eine bekannte und gerne genutzt Erscheinungsform des Knallkopps ist der sogenannte Spaltpilz. Der Einsatz von Knallköppen setzt eine gründliche Planung voraus. Dazu zählt vor allem eine sichere Abschätzung der Wahrscheinlichkeit, daß der Knallkopp seine Verwendung bemerkt.
Risiken und Nebenwirkungen
Es geht dem Knallkopp wie fast allen Bomben. Wenn der Bombenleger sein Ziel erreicht hat, ist die Bombe, in diesem Fall der Knallkopp, erledigt. Schade eigentlich, lieber Wolfgang Clement. Der Bombenleger muß im Normalfall nicht in Erscheinung treten. Aus Fairneßgründen empfehlen wir, den Knallkopp finanziell abzufedern, weil verärgerte Knallköppe dazu neigen, als letzte Lebensäußerung zum Rohrkrepierer zu werden. Das wäre doch wirklich Schade, EON!